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> Criminalisation de l'action militante

Belgien – Radikalenerlass reloaded        
Unterschreiben sie die Petition 


Luk Vervaet ist in der belgischen Öffentlichkeit eine bekannte Persönlichkeit, die sich, obwohl dem radikal linken Spektrum zugehörig, durch sein politisches und soziales Engagement große Anerkennung auch bei politischen Gegnern erworben hat. So hat er während der Dutroux-Affäre zweien der Mütter geholfen, ihre Sicht der Dinge öffentlich zu machen und sich so Gehör zu verschaffen.

 
Luk Vervaet

Seine besondere Aufmerksamkeit galt in der letzten Zeit –neben seinem Engagement für Palästina und dem Kampf gegen die mit Namen wie Vlaams Belang verbundene muslim– und migrantenfeindliche Hetze - den Zuständen in den belgischen Gefängnissen: überbelegt, für die Häftlinge ohne Perspektive, seit 2006 in vermehrtem Maß mit Hochsicherheitstrakten ausgestattet – an die wir uns ja aus den Zeiten des „Deutschen Herbst“ nur allzu gut erinnern können. Wie extrem es dort zugehen muss, konnte man in Deutschland mitbekommen, als über die Gefängisrevolte in Löwen und eine Serie von Gefängnisausbrüchen berichtet wurde. Ebenfalls in die deutschen Medien schaffte es die Nachricht, daß die niederländischen Gefängnisse, die freie Kapazitäten haben jetzt belgische Häftlinge aufnehmen und eine Gallionfigur des Vlaams Belang jammerte über seine zweimal einen Tag Aufenthalt zwecks Anlage einer Fußfessel zu herzzerreißend, daß seine Fans schon nach Amnesty International riefen.

Luk ist auch Mitglied des Bündnis „Égalité“, in dem Flamen, Wallonen, „Autochtonen“ und „Allochtonen“ gemeinsam und solidarisch zusammenarbeiten. Dieses Bündnis hat sich am 7. Juni an den belgischen Regionalwahlen beteiligt und einen Achtungserfolg erzielt.

Affiche "Égalité"  
Seit 5 Jahren arbeitete Luk im Autrag des gemeinnützigen Vereins „Adeppi“ (Atelier d’éducation permanente pour personnes incarcerés) unbeanstandet als Lehrer für Niederländisch in der Haftanstalt Sint-Gillis. Dort hat er auch Gefangene betreut, die als Kriminelle, Linksextremisten oder Verurteilte im internationalen Anti-Terror-Kampf die besondere Aufmerksamkeit von Staat und Medien hatten.
Am 10. August diesen Jahres wurde ihm ohne Vorwarnung eröffnet, daß ihm zukünftig „aus Sicherheitsgründen“ der Zutritt zu allen belgischen Gefängnissen verwehrt sei. Die Entscheidung kam von „ganz oben“, von Hans Meurisse, dem Direktor des gesamten belgischen Strafvollzuges. Somit gilt sie für alle belgischen Haftanstalten und kommt im Endergebnis einem Berufsverbot gleich. Ganz abgesehen davon, daß die Lehrer für Niederländisch, die bereit sind, in Hochsicherheitsgefängnissen zu arbeiten,  nicht  eben Schlange stehen.
Somit ist das Verbot auch ein Rückschlag für die Wiedereingliederungsbemühungen, so es denn eine Chance dafür gibt.

Luk hat auf seinem Blog ausführlich dazu Stellung genommen . Gründe wurden ihm bis heute nicht mitgeteilt, Justizminister Stefaan DeClerck steht hinter der Entscheidung unter Berufung auf ein Sicherheitsgesetz vom 29. Juli 1991, das dies zuläßt, sollten äußere Sicherheit oder öffentliche Ordnung gefährdet sein – das erinnert uns doch an entsprechende Gesetze aus der Zeit von Radikalenerlass und Berufsverbot. Luk hat dagegen geklagt, doch mittlerweile ist in erster Instanz vor einem Brüsseler Gericht gegen ihn entschieden worden – die Kostennote von 1.200,-- Euro muß relativ schnell bezahlt werden.

Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Belgien haben bereits eine Petition gezeichnet, einige Journalisten in Artikeln – nicht nur in linken Medien – dagegen Stellung bezogen. Im Rahmen des immer enger werdenden Zusammenschlusses der Länder Europas werden solche Maßnahmen, die man ruhig mit dem Wort „McCarthyismus“ bezeichnen kann, immer öfter von einem Land erprobt und von anderen übernommen. Luk verdient unsere Unterstützung – damit auch über uns kein neuer Radikalenerlass mit seinen Berufsverboten kommt. Mit der Unterzeichnung dieser Petition kann den belgischen Behörden gezeigt werden, daß der Fall Luk Vervaet auch im Ausland registriert wird und das ist jetzt, da der belgische Politiker Herman van Rompuy Präsident der EU werden will, sicherlich nicht uninteressant.



1. http://www.duckhome.de/tb/archives/3865-Bart-Debie-und-Vlaams-Belang-goed-gelachen-oder-Bruesseler-Entenpfanne.html

2. http://e-s-g.blogspot.com/

3. http://lukvervaet.blogspot.com/2009/09/unterrichtsverbot-in-allen-belgischen.html




Le Clea est un collectif citoyen visant à promouvoir un débat critique sur les nouvelles législations antiterroristes. Le cas de Bahar Kimyongür est exemplaire à cet égard. En vertu de ces nouvelles dispositions, non seulement les libertés d'expression et d'association sont mises à mal mais, en plus, l'avenir d'un homme qui n'a commis aucun délit, menacé aujourd'hui de dix ans de prison ferme, est gravement compromis.  
 
 

«Ne dites pas à ma mère que je suis militant, elle croit que je suis terroriste»
par Edgar Szoc, Secrétaire général de la Ligue des droits de l'Homme [Lire]


Actualité de Huxley

«Par le moyen de méthodes toujours plus efficaces de manipulation mentale, les démocraties changeront de nature. Les vieilles formes pittoresques – élections, parlements, hautes cours de justice– demeureront mais la substance sous-jacente sera une nouvelle forme de totalitarisme non violent. Toutes les appellations traditionnelles, tous les slogans consacrés resteront exactement ce qu'ils étaient aux bon vieux temps. La démocratie et la liberté seront les thèmes de toutes les émissions (...) et de tous les éditoriaux mais (...) l'oligarchie au pouvoir et son élite hautement qualifiée de soldats, de policiers, de fabricants de pensée, de manipulateurs mentaux mènera tout et tout le monde comme bon lui semblera.»
Aldous Huxley, Retour au meilleur des mondes


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